Lughnasadh-Ritual mit Kristallen, Weizenähren und goldener Kerze – 1. August Ernte-Fest | Happy Minerals

Lughnasadh: Bedeutung, Wirkung der Kraftsteine und ein kleines Ernte-Ritual für den 1. August

Stell dir vor: Die Sonne steht noch hoch, der Sommer ist auf seinem Höhepunkt – und trotzdem liegt schon etwas in der Luft. Eine erste leise Ahnung, dass sich die Welt gerade dreht. Die Tage werden kaum merklich kürzer, das Licht bekommt diesen ganz besonderen goldenen Ton, der einen gleichzeitig wärmt und ein bisschen wehmütig macht. Genau diesen Moment haben die Kelten gefeiert. Sie nannten ihn Lughnasadh – und er fällt jedes Jahr auf den 1. August.

Ich liebe dieses Fest, weil es so gar nicht dem entspricht, was wir heute mit Ernte verbinden. Keine Mühsal, keine Erschöpfung – sondern Dankbarkeit, Fülle und das bewusste Innehalten vor dem Wandel. In diesem Artikel nehme ich dich mit: in die Geschichte des Festes, in die Energie seiner Steine, zu einem kleinen Altar-Aufbau und zu einem Ritual, das du ganz einfach zuhause umsetzen kannst. Und ich erkläre dir, warum gerade Citrin, Karneol, Tigerauge und der stille Labradorit die perfekten Begleiter für diesen besonderen Tag sind.

Was ist Lughnasadh – und warum feiern wir es?

Lughnasadh (ausgesprochen etwa: „Loo-na-sa") ist eines der vier großen keltischen Hochfeste im Jahreskreis. Es liegt genau zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tagundnachtgleiche – an einem dieser magischen Schwellenpunkte, an denen der Übergang spürbar wird, bevor er wirklich da ist.

Benannt ist das Fest nach Lugh, dem keltischen Lichtgott – einem Meister aller Künste, Schutzpatron der Handwerker, Krieger und Ernte. Lugh steht für Fähigkeit, Schöpferkraft und das Früchte-Tragen von dem, was man mit Ausdauer aufgebaut hat. Das Fest wurde ursprünglich zu seinen Ehren gefeiert und war eine Zeit der Spiele, Märkte, Hochzeiten und des gemeinschaftlichen Feierns der ersten Ernte.

Im angelsächsischen Raum kennt man dasselbe Fest als Lammas (von hlaf-maess – „Brotmesse"): Das erste Brot aus dem frisch geernteten Korn wurde gesegnet und geteilt. Teilen war zentral. Niemand feierte allein.

Was macht das Fest für uns heute relevant – ohne Felder und Getreideernte? Lughnasadh lädt uns ein zu fragen: Was habe ich in diesem Jahr gesät? Welche Projekte, Beziehungen, Fähigkeiten haben begonnen, Früchte zu tragen? Und was darf jetzt, wo der erste Herbstwind naht, mit Dankbarkeit losgelassen werden? Diese Fragen sind so zeitlos wie das Fest selbst.

Wusstest du? Lughnasadh ist eines von vier keltischen Hochfesten – die anderen sind Imbolc (1. Februar, Lichtfest), Beltane (1. Mai, Fruchtbarkeitsfest) und Samhain (31. Oktober, Fest der Ahnen und der dünnen Schleier). Zusammen bilden sie das keltische Jahresrad, das den natürlichen Rhythmus der Erde und des Lichts abbildet.

„Ich erkenne, was ich gesät und gepflegt habe. Ich ernte mit Dankbarkeit und öffne mich für Fülle."

Die Energie des 1. August: Fülle, Dankbarkeit und Loslassen

Lughnasadh hat eine besondere Doppelnatur: Es ist gleichzeitig Höhepunkt und Wende. Die Sonne ist noch voll da – aber sie beginnt zu gehen. Das ist keine traurige Energie, sondern eine unglaublich reife. Wie ein Baum, der nach einem ganzen Sommer voller Wachstum endlich seine Früchte hängen lässt.

Energetisch steht Lughnasadh für:

  • Dankbarkeit für das, was gewachsen ist – auch wenn es sich anders zeigt als erhofft
  • Fülle bewusst annehmen – nicht nur sehen, was fehlt, sondern spüren, was da ist
  • Überflüssiges loslassen, was nicht mehr trägt
  • Kraft bündeln für die kommenden, dunkler werdenden Monate
  • Feiern – wirklich, bewusst, gemeinschaftlich oder still für sich

Das Besondere an Kristallen ist, dass sie diese abstrakte Energie anfassbar und spürbar machen. Du kannst sie auf deinen Altar legen, beim Ritual in der Hand halten, oder einfach die nächsten Wochen bei dir tragen. Jeder Stein trägt auf seine eigene Weise zur Lughnasadh-Energie bei – und zusammen bilden sie ein kleines, goldenes Ernte-Team.

Warum gerade gelbe und orangefarbene Steine? Farbe, Licht und Chakra-Energie

Du fragst dich vielleicht: Warum ausgerechnet Gold, Gelb und Orange? Die Antwort steckt in der Natur selbst. Schau nach draußen um den 1. August: Das Korn auf den Feldern leuchtet goldgelb, die Sonnenblumen recken ihre orangefarbenen Köpfe ins Licht, das Abendrot brennt tiefer und wärmer als im Frühsommer. Die Farben der Ernte sind die Farben dieser Steine.

Energetisch sprechen diese Farben zwei zentrale Chakras an, die perfekt zur Lughnasadh-Energie passen:

🟡 Solarplexus-Chakra (Manipura) – das Zentrum für persönliche Kraft, Selbstvertrauen und Manifestation. Hier sitzt die Energie: Ich kann. Ich habe erschaffen. Ich bin stolz auf das, was ich geleistet habe. Citrin und Tigerauge sprechen dieses Chakra besonders stark an.

🟠 Sakralchakra (Svadhisthana) – das Zentrum für Kreativität, Lebensfreude und die Verbindung mit dem Fluss des Lebens. Hier sitzt die Freude am Ernten selbst: Ich genieße. Ich fühle die Fülle. Ich feiere. Karneol ist der klassische Sakralchakra-Stein schlechthin.

Wenn du an Lughnasadh mit diesen Steinen arbeitest, aktivierst du also genau die Energiezentren, die für Dankbarkeit, Freude und innere Stärke zuständig sind. Kein Zufall – das ist die Weisheit der Natur, die sich in Stein und Farbe spiegelt.

Citrin: Der Stein des Lichts und der Fülle ☀️

Entstehung und was du über echten und gebrannten Citrin wissen solltest

Citrin gehört zur Familie der Quarze und bekommt seine charakteristische Gelbfärbung durch Spuren von Eisen im Kristallgitter, die während der Entstehung eingeschlossen wurden. Echter, natürlicher Citrin ist vergleichsweise selten – die meisten Citrinstücke auf dem Markt sind tatsächlich gebrannter Amethyst oder gebrannter Rauchquarz, der durch kontrollierte Wärmebehandlung seine violette oder rauchige Farbe verliert und goldgelb bis orange-braun wird.

Ich verkaufe beides – und das tue ich bewusst und transparent. Warum? Weil beide ihre Berechtigung haben:

  • Echter, naturbelassener Citrin hat meist eine hellere, blassere Gelbfärbung. Er ist wertvoller, seltener und in seiner Energie besonders fein und klar.
  • Gebrannter Citrin (aus Amethyst) zeigt intensivere Orange- bis Cognactöne, ist zugänglicher im Preis und energetisch ebenfalls wunderschön – er trägt zusätzlich noch die beruhigende Grundenergie des Amethysts in sich.

Für das Lughnasadh-Ritual funktionieren beide hervorragend. Was zählt, ist die Verbindung, die du zu deinem Stein aufbaust – nicht das Label auf dem Preisschild.

Wirkung von Citrin

Citrin gilt seit Jahrtausenden als Stein der Fülle und des Wohlstands. In vielen Kulturen wurde er in Kassenladen und Geldbörsen gelegt – nicht weil er Magie wirkt, sondern weil seine Energie Freude, Zuversicht und Offenheit fördert. Und wer in diesem Zustand ist, nimmt Möglichkeiten und Chancen ganz anders wahr.

Citrin wird traditionell eingesetzt, um das Selbstvertrauen zu stärken, Lebensfreude zu fördern und den Geist zu klären. Er soll dabei unterstützen, Pessimismus aufzulösen und den Fokus bewusst auf das Vorhandene statt auf das Fehlende zu lenken. Für Lughnasadh ist das perfekt: Was habe ich wirklich erschaffen dieses Jahr? Was leuchtet schon, auch wenn ich es noch nicht richtig gesehen habe?

Citrin ist übrigens einer der wenigen Steine, dem nachgesagt wird, keine negativen Energien zu speichern – er soll sie stattdessen auflösen und transformieren. Das macht ihn pflegeleicht und dauerhaft strahlend.

Chakra: Solarplexus-Chakra (Manipura)
Sternzeichen: Löwe, Zwillinge, Widder
Wirkung: Freude, Fülle, Klarheit, Selbstvertrauen, Motivation, Wohlstand



Karneol: Die geerntete Kraft in Stein 🔥

Karneol ist Feuer in Steinform. Dieses leuchtende Orange-Rot – manchmal fast wie eine Glut, manchmal wie reife Sommerfrüchte – trägt die Energie von Tatkraft, Mut und dem Ernten der eigenen inneren Stärke. Er ist der Stein der Kriegerinnen und Handwerker, der Schöpfer und der Menschen, die anpacken.

Nicht ohne Grund trugen ihn ägyptische Pharaonen und mesopotamische Priesterinnen: Karneol galt als Stein der Lebenskraft selbst. Er wurde eingesetzt, um Ängste zu überwinden, die Stimme zu stärken – Sänger und Redner schworen buchstäblich auf ihn – und den Willen zu aktivieren. Selbst Napoleon soll einen Karneol-Siegelring getragen haben.

Wirkung von Karneol: Er wird traditionell eingesetzt, um Motivation und Tatendrang zu fördern, Kreativität anzuregen und Selbstzweifel zu mindern. Er soll die Lebensfreude entfachen und dabei helfen, mutig zu handeln statt zu zögern. Zu Lughnasadh passt er besonders für die Frage: Welche Kraft habe ich in mir entwickelt, die ich jetzt wirklich anerkenne?

Unser Karneol-Sardonyx ist etwas Besonderes: Das rote Band des Sardonyx ergänzt die orange Feuerkraft des Karneols um eine zusätzliche Schicht Erdung und Entschlossenheit. Ein echter Krafthandschmeichler.

Chakra: Sakralchakra (Svadhisthana)
Sternzeichen: Widder, Löwe, Jungfrau
Wirkung: Tatkraft, Mut, Kreativität, Lebensfreude, innere Stärke, Stimme

„Ich anerkenne meine Kraft. Ich ernte, was ich mit Mut und Ausdauer erschaffen habe."

Tigerauge: Goldene Stärke und Erdung 🐯

Es gibt Steine, die einen sofort erden. Tigerauge ist so einer. Diese charakteristischen goldenen Chatoyance-Streifen – dieses seidig-glänzende Lichtband, das beim Drehen durch den Stein zu wandern scheint – sind ein kleines optisches Wunder der Natur. Mineralogisch entsteht das durch die Umwandlung von Krokydolith zu Quarz bei gleichzeitigem Erhalt der feinen Faserstruktur. Das Ergebnis: ein Stein, der buchstäblich das Licht trägt und dabei völlig geerdet bleibt.

Und genau das spürt man. Tigerauge hat eine ruhige, klare, fokussierte Energie. Nicht aufgeregt, nicht sprunghaft – sondern konzentriert wie ein Raubtier kurz vor dem richtigen Moment. Keine Hast, keine Zerstreuung – nur präzise Kraft.

Wirkung von Tigerauge: Er wird traditionell eingesetzt, um Willenskraft und Entschlossenheit zu stärken, die praktische Intelligenz zu fördern und Ängste zu erden. Er soll dabei helfen, Situationen nüchtern und klar zu beurteilen und trotzdem mutig zu handeln. Zu Lughnasadh ist er der ideale Begleiter für die Frage: Was brauche ich, um geerdet und stark in den Herbst zu gehen?

Unser namibischer Tigerauge zeigt besonders satte Goldtöne – das ist die Sonnenenergie des Augusts in ihrer erdigen Form. Und der kleine Tigerauge-Bär? Ein Krafttier als Kraftstein – ich finde den einfach bezaubernd. Das Tigerauge-Armband ist ideal für alle, die ihre Lughnasadh-Energie den ganzen Tag am Körper tragen möchten.

Chakra: Solarplexus-Chakra und Wurzelchakra
Sternzeichen: Steinbock, Widder, Zwillinge
Wirkung: Erdung, Schutz, Willenskraft, Fokus, Klarheit, Entschlossenheit




Labradorit: Der stille Übergangsstein 🌙

Labradorit ist an Lughnasadh der Brücken-Stein. Er trägt die Energie des Festes nach vorne – in die dunkler werdenden Monate, die nach dem 1. August kommen. Nach außen hin grau, fast unscheinbar. Dann dreht man ihn ins Licht und er explodiert: Blau, Grün, Gold, manchmal Violett. Diese Labradoreszenz – Lichtinterferenz an feinen Gesteinsschichten im Inneren – zeigt das Verborgene. Was im Dunkeln liegt, aber voller Magie ist.

Das ist auch die Botschaft dieses Steins: Der Herbst, der nun kommt, ist nicht das Ende. Er ist das Verborgene, das auf seine eigene Entfaltung wartet.

Wirkung von Labradorit: Er wird traditionell als Schutzstein für Übergänge und Wandel eingesetzt. Er soll intuitives Wahrnehmen fördern, vor Energieverlust schützen und den Mut stärken, Veränderungen zu umarmen statt zu fürchten. Perfekt für Lughnasadh, das sagt: Der Sommer geht. Und das ist gut so.

Unser orange-lila Labradorit ist besonders selten und passend: Die warme Orangenote verbindet ihn mit der Ernteenergie des Festes, das mystische Violett weist schon auf die dunkle Jahreshälfte voraus. Und der Sunset-Handschmeichler? Den halte ich besonders gerne in den letzten warmen Abendstunden des Sommers.

Chakra: Stirnchakra (Ajna)
Sternzeichen: Schütze, Skorpion, Löwe
Wirkung: Schutz, Intuition, Mut im Wandel, Transformation, Energie-Schutz



Der Lughnasadh-Altar: So gestaltest du deinen Ernte-Platz 🌾

Ein Lughnasadh-Altar muss kein aufwendiges Kunstwerk sein. Er ist einfach ein bewusst gestalteter Platz, der deine Intention hält – ein sichtbares Zeichen, dass du diesen Übergang wahrgenommen und geehrt hast. Das kann ein Fensterbrett sein, eine Ecke deines Schreibtischs, ein kleines Tablett auf dem Küchentisch.

Was auf einen Lughnasadh-Altar gehört:

  • Naturmaterialien der Ernte: Weizenähren, Sonnenblumen, reife Früchte (Äpfel, Pflaumen, Trauben), getrocknete Kräuter, ein kleines Stück selbst gebackenes Brot – was die Jahreszeit gerade hergibt
  • Untergrund: Helles Naturleinen oder ein goldener Stoff schafft die warme Grundatmosphäre
  • Deine Steine: Citrin in die Mitte als Licht-Ankerpunkt, Karneol und Tigerauge links und rechts, Labradorit dahinter als stiller Wächter
  • Licht: Eine Kerze in Bernsteingelb, Orange oder Gold – die Farbe des Augustlichts
  • Optional: Ein kleines Notizbuch für deine Ernte-Reflexionen, ein getrocknetes Blatt als erstes Zeichen des Herbstes

Lasse den Altar ein paar Tage stehen – als sichtbare Erinnerung an das, was du dir in dieser Zeit bewusst gemacht hast. Deine Steine können in dieser Zeit ihre Energie halten und dir beim Vorbeigehen ein kleines, stilles Signal geben: Hey. Du hast etwas erschaffen. Sieh hin.

Drei Wege, deine Steine an Lughnasadh einzusetzen ✨

1. Die Dankbarkeits-Meditation

Nimm dir 10–15 Minuten. Setze dich bequem hin, halte einen Karneol oder Citrin in deiner nicht-dominanten Hand (die empfangende Hand). Schließe die Augen. Atme dreimal tief und bewusst.

Dann lass Bilder kommen – ohne sie zu suchen. Was hat sich in diesem Jahr gezeigt? Welche kleinen und großen Dinge sind gewachsen, entstanden, vollendet worden? Lass Dankbarkeit aufsteigen, ohne sie zu erzwingen. Wenn der Stein warm wird in deiner Hand, ist das ein schönes Zeichen, dass die Verbindung da ist.

2. Der Kristallkreis

Lege einen Kreis aus Trommelsteinen um eine bernsteinfarbene Kerze – Citrin, Karneol und Tigerauge abwechselnd. Die Steine verstärken und bündeln die Energie der Kerze, schaffen einen energetischen Rahmen. Zünde die Kerze an und sprich laut aus, wofür du dankbar bist. Ein Satz reicht. Dann schau einfach in die Flamme und lass die Wärme sich ausbreiten.

3. Das 4-Fragen-Ritual

Das vollständige Lughnasadh-Ritual mit allen vier Steinen in drei Schritten – für alle, die tiefer eintauchen möchten:

Schritt 1 – Vorbereitung: Lege deine Steine wie beschrieben auf deinen Altar oder vor dir aus. Nimm dir 5 Minuten Stille, bevor du beginnst.

Schritt 2 – Die vier Fragen: Nimm jeden Stein einzeln in die Hand und halte ihm seine Frage entgegen:

  • Citrin: Was habe ich in diesem Jahr wirklich erschaffen, das leuchtet?
  • Karneol: Welche innere Kraft habe ich entwickelt, die ich endlich anerkenne?
  • Tigerauge: Was nehme ich als Stärke mit in den Herbst?
  • Labradorit: Was lasse ich los – mit Dankbarkeit, nicht mit Bedauern?

Schritt 3 – Das Dankeschön: Lege alle vier Steine kurz zusammen in deine Handflächen. Atme. Und sage laut: „Ich bin dankbar für das, was war. Ich bin bereit für das, was kommt."

„Ich bin dankbar. Ich bin geerdet. Ich trage das Licht des Sommers in meinem Herzen in den Herbst."

Steine in der Lughnasadh-Sonne aufladen – und danach richtig reinigen 🌞

Sonnenlicht – ja, aber mit Bedacht

Der 1. August ist ein wunderschöner Anlass, Steine im Sonnenlicht aufzuladen. Das sanfte Morgenlicht der Lughnasadh-Sonne eignet sich hervorragend – es ist warm, goldfarben und voller Sommerenergie, ohne die Intensität des Mittagslichts.

Hier ist mein ehrlicher Überblick für deine vier Steine:

  • Karneol: Sonnenliebhaber – verträgt Sonnenlicht sehr gut, profitiert sogar davon. Gerne ein paar Stunden im Morgenlicht.
  • Tigerauge: Ebenfalls sehr sonnentauglich – das goldene Chatoyance-Spiel kommt im Licht noch schöner zur Geltung.
  • Citrin und gebrannter Amethyst-Citrin: Hier ist Vorsicht geboten. Echter Citrin und gebrannter Citrin können bei intensivem, praller Mittagssonne über längere Zeit verblassen. Das sanfte Morgenlicht bis etwa 9–10 Uhr ist ideal – danach lieber in den Schatten oder ins Haus.
  • Labradorit: Kurzes Sonnenlicht am Morgen ist schön für ihn – aber er zeigt seine Labradoreszenz am schönsten im indirekten Licht. Pralle Mittagssonne meidet er besser.

Reinigung nach dem Fest

Lughnasadh ist ein Fest der Transformation – Altes geht, Neues kommt. Deine Steine haben während des Rituals Energie aufgenommen und begleitet. Eine achtsame Reinigung danach schließt den Kreis.

Wasser: Citrin, Karneol und Tigerauge können unter lauwarmem, fließendem Wasser gereinigt werden. Labradorit verträgt kurzes Abspülen ebenfalls, sollte aber nicht lange einweichen.

Bergkristall: Alle vier Steine lassen sich wunderbar auf einer Bergkristall-Druse regenerieren – der Bergkristall neutralisiert und lädt gleichzeitig auf.

Räuchern: Besonders passend für Lughnasadh – das Räuchern mit Kräutern wie Salbei, Beifuß oder Palo Santo ist für alle Steine schonend, aromatherapeutisch wohltuend und passt atmosphärisch perfekt zu einem Ernte-Ritual.

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Häufige Fragen zu Lughnasadh und Kristallen

Welche Kristalle passen zu Lughnasadh am 1. August?

Zu Lughnasadh passen Steine, die die goldene Ernteenergie des Hochsommers tragen: Citrin für Fülle und Freude, Karneol für Tatkraft und innere Stärke, Tigerauge für Erdung und Willenskraft. Als Übergangsstein in die kommende dunkle Jahreshälfte ergänzt Labradorit das Quartett mit seiner schützenden und intuitiven Energie. Die warmen Gold- und Orangetöne dieser Steine spiegeln die Farben der Ernte und sprechen das Solarplexus- und Sakralchakra an.

Was ist der Unterschied zwischen echtem Citrin und gebranntem Amethyst-Citrin?

Echter, naturbelassener Citrin ist durch Eisenspuren im Kristallgitter natürlich goldgelb gefärbt – er ist selten und hat meist eine blasse bis mittlere Färbung. Die meisten Citrinstücke auf dem Markt sind gebrannter Amethyst oder Rauchquarz, der durch Wärmebehandlung seine ursprüngliche Farbe verliert und intensiv orange-braun wird. Beide haben ihre Berechtigung: echter Citrin ist feiner und seltener, gebrannter trägt zusätzlich die beruhigende Grundenergie des Amethysts. Für Lughnasadh-Rituale eignen sich beide hervorragend.

Kann ich meine Lughnasadh-Steine in der Sonne aufladen?

Ja – mit Bedacht. Das sanfte Morgenlicht des 1. August eignet sich wunderbar. Karneol und Tigerauge vertragen Sonnenlicht sehr gut. Bei Citrin (echt wie gebrannt) und Labradorit ist Vorsicht bei praller Mittagssonne geboten, da beide über Zeit ausbleichen können. Alternativ: Räuchern mit Salbei oder Palo Santo ist für alle Steine schonend und passt atmosphärisch perfekt zum Ernte-Fest.

Wie reinige ich meine Steine nach dem Lughnasadh-Ritual?

Da Lughnasadh ein Fest der Transformation ist, empfiehlt sich eine achtsame Reinigung danach. Citrin, Karneol und Tigerauge können unter lauwarmem, fließendem Wasser gereinigt werden. Labradorit verträgt kurzes Abspülen, sollte aber nicht einweichen. Zum Regenerieren eignen sich alle vier Steine auf einer Bergkristall-Druse oder in einer Schale mit Hämatit-Trommelsteinen. Räuchern mit Kräutern ist für alle Steine eine schonende und stimmungsvolle Alternative.

Muss man Lughnasadh spirituell feiern, oder geht das auch ganz weltlich?

Lughnasadh lässt sich vollkommen ohne spirituellen Hintergrund feiern – als bewusstes Innehalten am Übergang von Sommer zu Herbst. Die Kernfragen des Festes – Was habe ich erschaffen? Wofür bin ich dankbar? Was lasse ich los? – sind universell menschlich. Die Steine dienen dabei als haptische Anker: Sie geben den Händen etwas zu halten, während der Kopf nachdenkt. Das reicht vollkommen.

🌿 Verantwortungsvoller Umgang bei Happy Minerals

Ich bin seit über 20 Jahren leidenschaftliche Kristall-Sammlerin und Mitglied bei Fair Trade Minerals e.V. – es ist mir nicht egal, woher meine Steine kommen und wie sie ihren Weg zu mir finden. Jeder Stein in meinem Sortiment ist handverlesen, auf Qualität und Herkunft geprüft und so naturbelassen wie möglich. Keine unnötigen Behandlungen, keine beschönigten Fotos. Was du siehst, bekommst du – mit all seiner natürlichen Schönheit und seinen natürlichen Eigenheiten. Deine Bestellung wird sorgfältig und sicher für den Transport verpackt.

Über die Autorin

Dany ist eine Hälfte des Mutter-Tochter-Teams hinter Happy Minerals. Seit über 20 Jahren begleiten sie Kristalle durchs Leben – durch Jahreszeiten, Übergänge, Höhen und Tiefen. Das keltische Jahresrad hat ihr geholfen, die eigene Verbindung zur Natur bewusster zu spüren und zu ehren. Lughnasadh ist für sie persönlich einer der schönsten Momente im Jahr: die goldene Pause vor dem Wandel. 🤍

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